Magnesium intake is inversely associated with the risk of metabolic syndrome cohort study
Magnesium intake is inversely associated with the risk of metabolic syndrome in the REasons for geographic and racial differences in stroke (REGARDS) cohort study
Veröffentlichung 2020
Veröffentlichungsquelle Clin Nutr. 2020 Oct 21;S0261-5614(20)30552-5. doi: 10.1016/j.clnu.2020.10.024. Online ahead of print.
Autoren Dibaba D et. al
Untersuchung des longitudinalen Zusammenhangs zwischen der Magnesiumzufuhr und dem Risiko eines metabolischen Syndroms (MetS). Insgesamt 1470 Teilnehmer entwickelten ein Metabolisches Syndrom in einem durchschnittlichen Follow-up von 10 Jahren (9-13 Jahre). Die Teilnehmer mit der höchsten Magnesiumzufuhr waren in der Regel älter, männlich, weiß, eher körperlich aktiv und eher als mäßige Trinker eingestuft. Sie waren ebenfalls eher Nichtraucher und es war wahrscheinlicher, dass sie einen niedrigeren BMI und diastolischen Blutdruck aufwiesen.
Der Vergleich des höchsten Quintils der gesamten Magnesiumzufuhr (> 437,9 mg/Tag) mit dem niedrigsten Quintil (<223,5 mg/Tag) zeigte einen signifikanten umgekehrten Zusammenhang mit dem Risiko zur Entwicklung eines Metabolischen Syndroms [relatives Risiko (RR)[1] = 0,79 (0,63 -0,98); pTrend = 0,043]. Die Magnesiumzufuhr über die Nahrung war auch umgekehrt mit dem Risiko für eine Metabolisches Syndrom verbunden [RR = 0,72 (0,56 -0,91); pTrend = 0,006]. Das Anpassen der Komponenten des Basiszeitpunktes schwächte die Assoziationen ab, aber die linearen Trends blieben bestehen
Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass die Aufnahme von Magnesium über die Nahrung umgekehrt mit dem Risiko zur Entwicklung eines Metabolischen Syndroms verbunden ist. In weiteren Studien sollte die mögliche Bedeutung und genauere Effekte von Magnesium auf das MetS jedoch genauer untersucht werden. Dennoch liefert die Studie erste Aussagen, die in der Ernährungsberatung Anwendung finden könnten.
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