Natrium ist der Wasserträger unseres Körpers und damit überaus wichtig für zentrale Funktionen in unserem Stoffwechsel. Wenn wir Schwitzen geht viel Natrium verloren. Deshalb sollte man stets auf einen ausgeglichenen Natriumhaushalt achten. Mit Hilfe von Natrium wird die Flüssigkeitsbilanz schneller wieder ausgeglichen.

Warum ist Natrium wichtig?

Der Mineralstoff Natrium befindet sich in unserem Körper nur zu einem kleinen Teil in den Zellen. Der überwiegende Teil (98 Prozent) zirkuliert in der Flüssigkeit außerhalb der Zellen. Da unser Körper zu 60 Prozent aus Wasser besteht, ist Natrium für uns unverzichtbar, denn es bindet Wasser und regelt dadurch die Verteilung des Wassers im Körper. So sorgt es dafür, dass für den Transport im Körper und für alle Stoffwechselvorgänge ausreichend Wasser zur Verfügung steht. Ebenso ist Natrium am Ausgleich des Säure-Basen-Gleichgewichts beteiligt. Zudem leitet es Nervenreize weiter und trägt dazu bei, dass unsere Muskeln richtig funktionieren. Als Baustein in der Zellmembran hilft Natrium, Nährstoffe durch die Zellwände zu schleusen. Nicht zuletzt aktiviert es einige Enzyme und erfüllt viele weitere Aufgaben.

Wofür brauchen wir Natrium?

Anzeichen eines Natriummangels

Starkes Schwitzen, Durchfälle oder Erbrechen können einen Mangel an Natrium verursachen. Als krankheitsbedingte Ursachen kommen Störungen der Niere, ein entgleister Diabetes mellitus oder die Einnahme von Medikamenten (z. B. Diuretika) infrage. Vor allem bei älteren Menschen, die wenig trinken, ist häufig ein kombinierter Natrium- und Flüssigkeitsmangel zu finden. Ein Natriummangel bewirkt vor allem Störungen im Wasser- und Elektrolythaushalt. So wird das Blut quasi dicker und fließt schlechter, auch der Blutdruck sinkt. Dies kann zu Kopfschmerzen, Kreislaufproblemen und verminderter Leistungsfähigkeit führen. Bei einem starken Mangel können Orientierungslosigkeit, Übelkeit und Muskelkrämpfe die Folge sein. Schließlich können Herzrasen und weitere Störungen der Herzfunktion auftreten.

Wie viel Natrium brauchen wir?

Für Jugendliche und Erwachsene hält die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) 1.500 Milligramm Natrium pro Tag für angemessen. Häufig nehmen wir Natrium in Form von Kochsalz (Natriumchlorid) auf. Hier hält die DGE eine Kochsalzzufuhr von fünf bis sechs Gramm pro Tag für ausreichend. Der Bedarf an Natrium bzw. Kochsalz hängt jedoch auch sehr von der Lebensweise ab. Wer Sport treibt oder bei Hitze arbeitet und stark schwitzt, verliert auch reichlich Natrium, denn ein Liter Schweiß enthält circa ein Gramm Natrium. Diese Verluste müssen wir ausgleichen, indem wir Flüssigkeit und Mineralstoffe, insbesondere Natrium auftanken.

Wirkungen: Hier können natriumreiche Heilwässer helfen

Natriumreiche Heilwässer beugen einem Natriummangel vor oder können diesen beheben. Zudem sind sie bestens dazu geeignet, Flüssigkeitsverluste schnell und effizient auszugleichen. Dies ist für ältere Menschen an heißen Sommertagen besonders wichtig, aber auch andere sollten dann auf ihren Flüssigkeits- und Natriumhaushalt achten. Auch wer beim Sport, durch starkes Schwitzen, bei Durchfällen oder aufgrund der Einnahme von ausschwemmenden Medikamenten (Diuretika) viel Flüssigkeit und Natrium verliert, kann diese durch natriumreiche Heilwässer wieder auffüllen. Da Natrium Wasser bindet, wird der Flüssigkeitshaushalt schneller ausgeglichen, wie Studien zeigen. Man kann sogar weniger Wasser trinken, da das aufgenommene Wasser durch Natrium besser im Körper gespeichert und nicht gleich wieder ausgeschieden wird. So regeneriert sich der Körper schneller.

Erhöht Natrium den Blutdruck?

Manche Menschen befürchten, dass Natrium den Blutdruck erhöht. Doch Natrium ist ein wichtiger  Mineralstoff, der an verschiedene Stoffe gebunden sein kann. Im Wasser liegt Natrium häufig in Verbindung mit Hydrogenkarbonat vor. Studien zeigen eindeutig, dass Natrium-Hydrogenkarbonat den Blutdruck nicht erhöht. Natriumchlorid (Kochsalz) kann zwar den Blutdruck erhöhen, doch nur bei Menschen, die auf Salz empfindlich reagieren. Als salzempfindlich gelten 10-20 Prozent der Menschen mit normalem Blutdruck und 30-50 Prozent derjenigen mit erhöhtem Blutdruck. Für diese empfehlen sich Heilwässer mit Natrium-Hydrogenkarbonat.

Vorkommen von Natrium im Heilwasser

Natrium im Heilwasser kann einerseits aus unterirdischen Salzablagerungen stammen, sehr häufig kommt es aber auch in Verbindung mit Hydrogenkarbonat vor. Dadurch finden sich natriumreiche Wässer in den verschiedensten Gegenden Deutschlands. Hier finden Sie mehr Informationen über regionale Heilwässer in Deutschland.

Natriumreiche Heilwässer

Sankt Libori Heilwasser Flasche

Sankt Libori

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Römerbrunnen Heilwasser Flasche

Römer Brunnen

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Kur Selters Heilwasser Flasche

Kur Selters

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Stattlich Fachingen Still Flasche

Staatl. Fachingen Still

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Hirschquelle Heilwasser Flasche

Hirschquelle

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Biskirchener Karlssprudel Heilwasser Flasche

Biskirchener Karlssprudel

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Vulkania Heilwasser Flasche

Vulkania Heilwasser

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Bad Neuenahrer Heilwasser Flasche

Bad Neuenahrer Heilwasser

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