Magnesium intake and depression in adults


Veröffentlichung
2015
Veröffentlichungsquelle
J Am Board Fam Med. 2015 Mar-Apr;28(2):249-56
Autoren
Tarleton EK, Littenberg B

Diese Querschnittsstudie analysiert, ob es einen Zusammenhang zwischen der Magnesiumaufnahme und Depressionen bei Erwachsenen gibt. Dazu wurden die Daten von 8894 Teilnehmern der NHANES-Studie (National Health and Nutritional Examination Survey, USA), die älter als 20 Jahre waren, ausgewertet. Die Magnesiumaufnahme inklusive der Supplemente wurde mit Hilfe eines 24h-Tagebuchs bestimmt und weniger als 184 mg/Tag als niedrige Magnesiumaufnahme definiert.

Im Durchschnitt trat eine Depression bei 23 % der Teilnehmer auf, gehäuft allerdings im Quintil mit der niedrigsten Magnesiumaufnahme (<183 mg/Tag, n = 1681), dort waren es 32 %. Teilnehmer mit der niedrigsten Magnesiumaufnahme hatten ein signifikantes, um 16 % höheres Risiko depressiv zu sein (RR = 1,16, CI = 1,06-1,30). Die unter 65-jährigen mit niedriger Magnesiumaufnahme hatten sogar ein um 22 % höheres Risiko (RR = 1,22, CI = 1,06 – 1,44).

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