Effectively Prescribing Oral Magnesium Therapy for Hypertension: A Categorized Systematic Review of 49 Clinical Trials
Veröffentlichung 2021
Veröffentlichungsquelle Nutrients . 2021 Jan 10;13(1):195. doi: 10.3390/nu13010195.
Autoren Rosanoff A, Costello R, Johnson G
Diese Metaanalyse untersuchte den Einfluss einer oralen Magnesiumsupplementierung auf den Blutdruck. Für die Analyse wurden Daten von insgesamt 49 Studien einbezogen. Hierbei wurden Patienten mit einem durchschnittlichen Blutdruck von 140/90 mmHg als hypertonisch eingestuft; alle anderen wurden als normotensiv eingestuft. Anschließend wurden die Teilnehmer in vier Gruppen eingeteilt: (1) unbehandelte Hypertoniker; (2) unkontrollierte Hypertoniker; (3) kontrollierte Hypertoniker und (4) normotensiven Personen. Die Auswertung der Daten zeigte, dass bei unbehandelten Hypertonikern der Blutdruck stärker beeinflusst werden konnte je höher die verabreichte Magnesiumdosis war. Jedoch scheint eine orale Magnesium-Therapie mit >600 mg/Tag sowohl den systolischen als auch den diastolischen Blutdruck bei Hypertonikern nur dann zu senken, wenn die Probanden einen zu niedrigen Magnesium-Status haben. Bei Teilnehmern, deren Magnesium-Status innerhalb der Referenzwerte lag, konnte keine Verbesserung gezeigt werden.
Die chemische Form der Magnesiumsupplemente (organisch vs. anorganisch) hatte keinen Einfluss auf das Ergebnis der Blutdrucksenkung.Die Ergebnisse dieser Studie liefern Hinweise darauf, dass eine zusätzliche Magnesiumgabe bei Hypertonikern mit einem zu niedrigen Magnesiumstatus den Blutdruck senken kann. Zudem unterstützt die Studie die Bedeutung einer ausreichenden Magnesiumzufuhr im Hinblick auf die Vorbeugung von Bluthochdruck. Darüber hinaus kann eine orale Magnesiumtherapie, die Behandlung von Patienten mit Bluthochdruck unterstützen, ohne dabei die blutdrucksenkenden Medikamente zu erhöhen.
In dieser prospektiven Kohortenstudie wurde der Zusammenhang zwischen der Magnesiumzufuhr über die Nahrung und dem Risiko für die Entwicklung einer chronischen Nierenerkrankung bei Erwachsenen analysiert. Hierfür wurden die Daten von 188.510 britischen Erwachsenen ausgewertet, die zwischen 2006 und 2010 an verschiedenen Befragungen und Untersuchungen im Rahmen der UK Biobank-Studie teilgenommen hatten. Bei diesen Erhebungen wurde […]
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