Magnesium intake decreases Type 2 diabetes risk: Hisayama Study
Magnesium intake decreases Type 2 diabetes risk through the improvement of insulin resistance and inflammation: the Hisayama Study
Veröffentlichung 2013
Veröffentlichungsquelle Diabet Med. 2013 Jun 12. doi: 10.1111/dme.12250
Autoren Hata A, Doi Y, Ninomiya T, Mukai N, Hirakawa Y, Hata J, Ozawa M, Uchida K, Shirota T, Kitazono T, Kiyohara Y
Gegenstand dieser prospektiven Langzeitstudie aus Japan (Hisayama Study) war es, den Einfluss der Magnesiumaufnahme auf das Diabetes-Typ 2-Risiko in der japanischen Bevölkerung zu analysieren. Es wurden insgesamt 1999 Probanden im Alter von 40-79 Jahren ohne Diabetes eingeschlossen und von 1988 bis 2009 jährlich überwacht. Zu Studienbeginn wurde ein oraler Glukosetoleranztest (75 g) durchgeführt.
Während des Beobachtungszeitraumes entwickelten 417 Probanden einen Diabetes mellitus. Nach Abgleich von Alter und Geschlecht sank die Inzidenz für Typ-2-Diabetes signifikant mit ansteigender Magnesiumaufnahme (P = 0,01). Die Magnesiumaufnahme war in die folgenden Quartile eingeteilt worden: ≤ 148,5; 148,6-171,5; 171,6-195,5 und ≥ 195,6 mg/Tag. In einer multivariaten Analyse war die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Diabetes mellitus im höchsten Quartil um 37 % geringer als im niedrigsten Quartil (95 % Konfidenzintervall: CI 0,44-0,90; P = 0,01). Die Analyse der Untergruppen zeigte eine signifikante Interaktion zwischen Magnesium-aufnahme und Insulin-Resistenz, CRP, Alkoholkonsum und Typ-2-Diabetes-Risiko (P < 0,05).
Die Autoren schlussfolgern, dass in der japanischen Bevölkerung eine erhöhte Magnesiumaufnahme ein protektiver Faktor bezüglich der Inzidenz von Typ-2-Diabetes ist, insbesondere bei Personen mit Insulinresistenz, positiven Entzündungszeichen und erhöhtem Alkoholkonsum.
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