Autoren Hamrick I, Tuan W-J, Harker P, Adogwa O, Hyacinth I
In dieser retrospektiven Kohortenstudie wurde der Zusammenhang zwischen dem Flüssigkeitshaushalt im Körper und dem Risiko für die Entwicklung eines Schlaganfalls analysiert.
Hierfür wurden die Daten von über 3.125.610 US-amerikanischen Erwachsenen in einem Alter von ≥80 Jahren analysiert. Im Rahmen der Analyse wurden ICD-10 Codes und Laborwerte der Studienkohorte ermittelt und ausgewertet. ICD-10 Codes werden weltweit verwendet, um Diagnosen in der medizinischen Dokumentation und Abrechnung zu klassifizieren. Auf deren Basis wurden in dieser Studie eine vorliegende Dehydratation sowie die verschiedenen Schlaganfalltypen (intrazerebrale Blutung, ischämischer Schlaganfall, transitorische ischämische Attacke) identifiziert. Auch das Vorhandensein eines Diabetes mellitus Typ 2 wurde mit dieser Codierung erfasst und als weitere Auswertungsstrategie genutzt. Mit Hilfe eines Propensity-Score-Matchings wurden vergleichbare Gruppen hinsichtlich wichtiger Einflussfaktoren wie Alter, Geschlecht, Ethnizität und kardiovaskulärer Vorerkrankungen gebildet. Für die Auswertung standen anschließend 1.328.418 Personen in den gematchten Gruppen zur Verfügung.
Die Auswertung zeigte einen deutlichen Zusammenhang zwischen Dehydratation und dem Risiko eines Schlaganfalls. Nach Propensity-Score-Matching war eine Dehydratation mit einem 2- bis 4-fach erhöhten Risiko für einen Schlaganfall verbunden: intrazerebrale Blutung (3,99-faches Risiko), ischämischer Schlaganfall (1,98-faches Risiko) und transitorische ischämische Attacke (2,88-faches Risiko). Bei Menschen mit Diabetes fiel der Zusammenhang mit intrazerebraler Blutung sogar noch deutlicher aus (6,76-fach höheres Risiko), während ischämischer Schlaganfall (1,97-faches Risiko) und transitorische ischämische Attacke (2,81-faches Risiko) ähnlich ausgeprägt waren wie in der Gesamtpopulation.
Die Studie deutet somit darauf hin, dass eine mangelhafte Flüssigkeitsbalance mit einem erhöhten Risiko für einen Schlaganfall einhergehen kann. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sollte daher gewährleistet sein, um die zugrunde liegenden Einflüsse zu minimieren.
In dieser Metaanalyse wurde der Zusammenhang zwischen der Magnesiumzufuhr über Nahrungsergänzungsmittel und den Effekten auf Entzündungsmarker im Blut bei Personen mit Metabolischem Syndrom analysiert. Ein Metabolisches Syndrom liegt vor, wenn Übergewicht, Bluthochdruck sowie Zucker- und Fettstoffwechselstörungen gemeinsam auftreten. Häufig ist dies begleitet von erhöhten Konzentrationen an Entzündungsmarkern, die ihrerseits die Insulinresistenz weiter verschlimmern und die […]
In einer Beobachtungsstudie mit 33 hochbetagten Erwachsenen (Durchschnittsalter 86,5 ± 8,0 Jahre; 21 Frauen) in einer geriatrischen Pflegeeinrichtung wurde untersucht, welchen Einfluss die tägliche Flüssigkeitszufuhr auf die kognitive Leistungsfähigkeit und die Hirndurchblutung hat. Die Flüssigkeitsaufnahme wurde im Pflegealltag dokumentiert; empfohlen wurde eine tägliche Trinkmenge von etwa 1.500 ml. Im Rahmen der Studie wurde die Lern- […]
In dieser Metaanalyse wurde untersucht, wie sich eine Nahrungsergänzung mit Magnesium auf den Blutdruck auswirkt. Der Blutdruck wird dabei in zwei Werte unterteilt: den systolischen Wert (den “oberen” Wert, gemessen während der Herzmuskel sich zusammenzieht) und den diastolischen Wert (den “unteren” Wert, gemessen in der Erholungsphase des Herzens). Für diese Auswertung wurden die Ergebnisse von […]
In dieser Metaanalyse mit 9 Studien wurde untersucht, welche Effekte eine gleichzeitige Nahrungsergänzung mit Magnesium und Vitamin D bzw. Magnesium und Vitamin E bei übergewichtigen Erwachsenen hat. Während für die Kombination aus Vitamin D und Magnesium die Effekte auf Entzündungsparameter analysiert wurden, bezogen sich die Effekte von Vitamin E und Magnesium auf Fettstoffwechselparameter. Im Rahmen […]
In einem narrativen Review wurden die Effekte des Konsums von hydrogencarbonatreichem Mineralwasser auf Parameter des Säure-Basen-Haushaltes sowie das Nierensteinrisiko und Knochenstoffwechselprozesse zusammengefasst. Im Rahmen der Literaturzusammenfassung wurden die Daten aus 23 Interventionsstudien beschrieben, welche zwischen 1990 und 2024 publiziert wurden. Die Auswertung zeigte, dass Mineralwasser mit einem hohen natürlichen Hydrogencarbonatgehalt (über 1.300 mg pro Liter) […]
In dieser randomisierten Interventionsstudie im Cross-over-Design wurden die Auswirkungen einer Nahrungsergänzung mit Calcium auf den Calcium- und Knochenstoffwechsel während eines körperlich belastenden Laufs untersucht. Insgesamt wurden die Daten von 40 Frauen im Alter von 18 bis 36 Jahren ausgewertet. Die Teilnehmerinnen absolvierten zwei Belastungstests auf einem Laufband, bei denen sie über 120 Minuten einen 20 […]
In einer Metaanalyse wurde der Zusammenhang zwischen der Magnesiumzufuhr über die Nahrung und dem Risiko für ein Metabolisches Syndrom analysiert. Ein Metabolisches Syndrom liegt vor, wenn bestimmte Erkrankungen bzw. Symptome gemeinsam auftreten. Dazu zählen in erster Linie Übergewicht, Bluthochdruck sowie Zucker- und Fettstoffwechselstörungen. Für diese Auswertung wurden die Daten von knapp 96.000 Erwachsenen verwendet, die […]
In einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie aus Deutschland wurde untersucht, ob eine Supplementierung mit Magnesiumbisglycinat den Schlaf bei Erwachsenen mit schlechter Schlafqualität verbessern kann. An der vierwöchigen Untersuchung nahmen 155 Erwachsene im Alter von 18 bis 65 Jahren teil. Die Teilnehmenden erhielten entweder täglich 250 mg elementares Magnesium in Form von Magnesiumbisglycinat oder ein Placebo. […]
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