Intake or Blood Levels of Magnesium and Risk of Metabolic Syndrome: A Meta-Analysis of Observational Studies


Veröffentlichung
2025
Veröffentlichungsquelle
Nutrients. 2025 May 14;17(10):1667. doi: 10.3390/nu17101667
Autoren
Kim Y, Je Y

In einer Metaanalyse wurde der Zusammenhang zwischen der Magnesiumzufuhr über die Nahrung und dem Risiko für ein Metabolisches Syndrom analysiert. Ein Metabolisches Syndrom liegt vor, wenn bestimmte Erkrankungen bzw. Symptome gemeinsam auftreten. Dazu zählen in erster Linie Übergewicht, Bluthochdruck sowie Zucker- und Fettstoffwechselstörungen.

Für diese Auswertung wurden die Daten von knapp 96.000 Erwachsenen verwendet, die an unterschiedlichen Beobachtungsstudien teilgenommen hatten. Die Daten wurden getrennt nach dem vorliegenden Studientyp ausgewertet. Prospektive Kohortenstudien untersuchten dabei, ob die Magnesiumzufuhr zu einem bestimmten Zeitpunkt im Verlauf der Beobachtungszeit zum Auftreten eines Metabolischen Syndroms führte. Querschnittstudien hingegen begutachteten die Zusammenhänge zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Die Auswertung zeigte: Wer viel Magnesium über die Ernährung aufnimmt, hat ein geringeres Risiko für das metabolische Syndrom. In prospektiven Kohortenstudien hatten Menschen mit der höchsten Magnesiumzufuhr ein 21 % niedrigeres Risiko im Vergleich zu denen mit der geringsten Zufuhr. In Querschnittsstudien war das Risiko sogar um 39 % reduziert. Unterschiede zwischen Männern und Frauen wurden nicht nachgewiesen.

Die Studie deutet somit darauf hin, dass eine hohe Magnesiumzufuhr mit einem niedrigeren Risiko für ein Metabolisches Syndrom einhergehen kann.

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