Dietary calcium intake in relation to metabolic syndrome in adults: A systematic review and dose-response meta-analysis of epidemiological studies with GRADE assessment


Veröffentlichung
2025
Veröffentlichungsquelle
Obes Rev. 2025 Feb;26(2):e13850. doi: 10.1111/obr.13850 . Epub 2024 Oct 8.
Autoren
Nematbakhsh R, Rouhani P, Saneei P

In einer Metaanalyse wurde der Zusammenhang zwischen der Calciumzufuhr über die Nahrung und dem Risiko für ein Metabolisches Syndrom analysiert. Ein Metabolisches Syndrom liegt dann vor, wenn bestimmte Erkrankungen bzw. Symptome gemeinsam auftreten. Dazu zählen in erster Linie Übergewicht, Bluthochdruck sowie Zucker- und Fettstoffwechselstörungen.

Für diese Auswertung wurden die Daten von knapp 75.000 Erwachsenen verwendet, welche an 17 Querschnitts- oder Kohortenstudien teilgenommen hatten. Im Rahmen der Metaanalyse wurde die höchste Calciumzufuhr mit der niedrigsten Zufuhr verglichen. Zudem wurde ein Dosis-Wirkungs-Analyse durchgeführt.

Die Auswertung zeigte: Wer viel Calcium über die Ernährung aufnimmt, hat ein geringeres Risiko für das metabolische Syndrom. Eine hohe Calciumzufuhr über die Nahrung im Vergleich zu einer niedrigen Calciumzufuhr war mit einer um 23% geringeren Wahrscheinlichkeit für das Vorliegen eines Metabolischen Syndroms verbunden. Die Dosis-Wirkungs-Analyse ergab zudem, dass jede Erhöhung der Calciumzufuhr um 100 mg pro Tag mit einer um 3% verringerten Wahrscheinlichkeit für ein Metabolisches Syndrom verbunden war. Die stärkste Risikoreduktion wurde bei einer Calciumzufuhr von etwa 500 mg pro Tag beobachtet. Bei höheren Aufnahmemengen nahm der schützende Effekt nicht weiter zu. Die Studie deutet somit darauf hin, dass eine höhere Calciumzufuhr über die Nahrung mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit für das Auftreten eines Metabolischen Syndroms verbunden ist. Dabei scheint insbesondere eine tägliche Calciumzufuhr von etwa 500 mg mit dem größten Nutzen assoziiert zu sein.

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