Calcium bioavailability from a calcium-rich mineral water, with some observations on method


Veröffentlichung
2004
Veröffentlichungsquelle
J Clin Gastroenterol. 2004 Oct;38(9):761-6
Autoren
Bacciottini L, Tanini A, Falchetti A, Masi L, Franceschelli F, Pampaloni B, Giorgi G, Brandi ML

Die italienische Arbeitsgruppe untersuchte, ob ein Mineralwasser mit hohem Calciumgehalt (202 mg/l) eine sinnvolle zusätzliche Quelle für Calcium in der Ernährung darstellen kann. Dabei wurde als Tracer 44Ca verwendet und dessen Vorhandensein im Plasma mittels ICP-MS (Inductively Coupled Plasma Mass Spectrometry nachgewiesen, einer bisher zu diesem Zweck nicht verwendeten Methodik. Probanden waren 27 gesunde Freiwillige. Bei acht von ihnen wurde – bei gleicher Calciummenge – die Bioverfügbarkeit des Calciums aus dem Wasser mit der aus Milch verglichen. Die Teilnehmer erhielten dazu 130 mg Calcium in Form von Wasser bzw. Milch zu einem leichten Frühstück. Die anteilige Resorption mittels ICP-MS ergab eine Resorption des Wasser-Calciums von 22,53 % im Mittel (Männer), 22,57 % (prämenopausale Frauen) bzw. 21,62 % (postmenopausale Frauen). Die darüber hinaus gemessene Resorptionsquote für Milch-Calcium bei den acht Probanden (Intervall zwischen den Untersuchungen 2 Monate, um Fehlmessungen auszuschließen) betrug insgesamt im Mittel 23,15 %. Das Wasser-Calcium hatte sich also als ebenso gut resorbierbar erwiesen wie Milch, und die Forscher betrachten darüber hinaus die vorgestellte Anwendung der Massenspektrometrie als sinnvolle Methodik, um generell die Bioverfügbarkeit von Calcium aus verschiedenen Nährstoffquellen zu ermitteln.

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