Associations of serum magnesium levels and calcium-magnesium ratios with mortality in patients with coronary artery disease


Veröffentlichung
2020
Veröffentlichungsquelle
Diabetes Metab. 2020 Oct;46(5):384-391. doi: 10.1016/j.diabet.2019.12.003. Epub 2019 Dec 20.
Autoren
Li Q et al.

Diese prospektive Kohortenstudie untersuchte den Zusammenhang zwischen Serum-Magnesium-Spiegeln und der Mortalitätsrate bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit (KHK). Für die Analyse wurden Daten von insgesamt 3380 Patienten, im Alter  von  40 bis 85 Jahren, mit Koronarer Herzkrankheit ausgewertet. Diese Daten  wurden im Rahmen der chinesischen Kohortenstudie „Guangdong Coronary Artery Disease Cohort“ (GCADC), anhand von computergestützten Krankenhausaufzeichnungen und einem  standardisierten Fragebogen während eines Interviews, erhoben.  Weiter Methoden zur Datenerhebung waren anthropometrische Messungen und  Auswertungen venöser Blutproben.  Die Auswertung der Daten zeigte im mittel einen Serum-Magnesium-Spiegel von 0,90 mmol/l (SD: 0,14; 0,39–2,28 mmol/l). Probanden mit niedrigen Serum-Magnesium-Spiegeln wiesen höhere BMI-Werte, Nüchternglucose- und CRP-Spiegel, aber niedrigere LDL- und Albuminspiegel, als Probanden mit höheren Serum-Magnesiumspiegeln, auf. Zudem wiesen sie höhere Prozentsätze für eine niedrige geschätzte glomeruläre Filtrationsrate (GFR <60 ml / min / 1,73 m2), Diabetes und Verwendung von Antidiabetika auf. Während einer Nachtbeobachtungszeit von 7,59 Jahren (Median) wurden insgesamt 562 Todesfälle registriert. Es konnten U-förmige Zusammenhänge zwischen Serum-Mg-Spiegeln und dem Mortalitätsrisiko gezeigt werden.

Die Ergebnisse dieser Studie liefern Hinweise darauf, dass niedrige Magnesium-Spiegel mit einem erhöhten Risiko für die Gesamtmortalität und die KHK-Mortalität bei Patienten mit Koronarer Herzkrankheit verbunden sind. Ähnliche Tendenzen wurden für Patienten mit hohen Serum-Magnesium-Spiegeln festgestellt.

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