Diese Pilotstudie untersucht an 53 Patienten mit Sodbrennen zwischen 18 und 65 Jahren die Wirkung eines hydrogencarbonatreichen Mineralwassers. Die Patienten erhielten sechs Wochen lang täglich 1,5 l des hydrogencarbonatreichen Mineralwassers, das sie vor den Mahlzeiten trinken sollten, vor allem 200 – 500 ml vor dem Frühstück und den Rest zwischen den Mahlzeiten. Die Häufigkeit des Sodbrennens hatte nach drei Wochen um 57 % und nach sechs Wochen um 67 % signifikant abgenommen, von durchschnittlich 6,4 zu Beginn auf 1,9 Episoden. Bei 81 % der Patienten trat eine Verbesserung ein. Auch die Dauer der Episoden nahm in den sechs Wochen signifikant um 26 Minuten ab, von durchschnittlich 35,2 auf 9,4 Minuten. Dies war nach drei Wochen bei 76 % der Teilnehmer der Fall und nach sechs Wochen bei 89 %. Signifikante Verbesserungen ergaben sich auch bei der Regurgitation und Dyspepsie im Allgemeinen. Das Trinken des hydrogencarbonatreichen Mineralwassers hatte zudem eine signifikante, positive Wirkung auf emotionalen Stress, Schlafstörungen, Ess- und Trinkprobleme, körperliches und soziales Wohlbefinden sowie die Vitalität. Auch das subjektive Wohlbefinden verbesserte sich signifikant. Die Autoren schließen, dass das tägliche Trinken von 1,5 l hydrogencarbonatreichen Mineralwassers eine positive Wirkung bei Dyspepsie und Sodbrennen zeigt. Das Wasser könnte Patienten mit Sodbrennen empfohlen werden, um die Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.
In einer Beobachtungsstudie mit 33 hochbetagten Erwachsenen (Durchschnittsalter 86,5 ± 8,0 Jahre; 21 Frauen) in einer geriatrischen Pflegeeinrichtung wurde untersucht, welchen Einfluss die tägliche Flüssigkeitszufuhr auf die kognitive Leistungsfähigkeit und die Hirndurchblutung hat. Die Flüssigkeitsaufnahme wurde im Pflegealltag dokumentiert; empfohlen wurde eine tägliche Trinkmenge von etwa 1.500 ml. Im Rahmen der Studie wurde die Lern- […]
In dieser Metaanalyse mit 9 Studien wurde untersucht, welche Effekte eine gleichzeitige Nahrungsergänzung mit Magnesium und Vitamin D bzw. Magnesium und Vitamin E bei übergewichtigen Erwachsenen hat. Während für die Kombination aus Vitamin D und Magnesium die Effekte auf Entzündungsparameter analysiert wurden, bezogen sich die Effekte von Vitamin E und Magnesium auf Fettstoffwechselparameter. Im Rahmen […]
In einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie aus Deutschland wurde untersucht, ob eine Supplementierung mit Magnesiumbisglycinat den Schlaf bei Erwachsenen mit schlechter Schlafqualität verbessern kann. An der vierwöchigen Untersuchung nahmen 155 Erwachsene im Alter von 18 bis 65 Jahren teil. Die Teilnehmenden erhielten entweder täglich 250 mg elementares Magnesium in Form von Magnesiumbisglycinat oder ein Placebo. […]
In einer Umbrella-Metaanalyse (13 Studien) wurde untersucht, welchen Einfluss eine Calciumsupplementierung während der Schwangerschaft auf das Risiko für Präeklampsie hat. Präeklampsie ist eine Schwangerschaftskomplikation, bei der die Mutter hohen Blutdruck entwickelt und mindestens eine der nachfolgenden Veränderungen aufweist: Eiweiß im Urin, gestörte Leberfunktion bei der Frau oder Wachstumsstörung des Fötus. Sie tritt meist nach der […]
In einer Metaanalyse mit 22 Interventionsstudien wurde untersucht, wie wirksam eine Nahrungsergänzung mit Calcium zur Vorbeugung von Schwangerschaftskomplikationen bei Personen mit einem erhöhten Risiko für Schwangerschaftsbluthochdruck ist. Insgesamt flossen die Daten von mehr als 39.000 Schwangeren in die Auswertung ein. Untersucht wurde der Einfluss auf das Risiko für Präeklampsie und schwangerschaftsinduzierten Bluthochdruck. Die Auswertung zeigte, […]
In einer Metaanalyse mit 22 Interventionsstudien wurde untersucht, wie wirksam Nahrungsergänzungsmittel zur Vorbeugung von Migräne sind. Insgesamt flossen die Daten von 1.267 Erwachsenen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren in die Auswertung ein. Ein besonderer Fokus lag auf Magnesium als Nahrungsergänzungsmittel. Dabei wurde analysiert, welchen Einfluss Magnesium auf verschiedene Aspekte der Migräne hat – […]
In dieser prospektiven Kohortenstudie wurde der Zusammenhang zwischen der Magnesiumzufuhr über die Nahrung und dem Risiko für die Entwicklung einer chronischen Nierenerkrankung bei Erwachsenen analysiert. Hierfür wurden die Daten von 188.510 britischen Erwachsenen ausgewertet, die zwischen 2006 und 2010 an verschiedenen Befragungen und Untersuchungen im Rahmen der UK Biobank-Studie teilgenommen hatten. Bei diesen Erhebungen wurde […]
In einer prospektiven Kohortenstudie wurde der Zusammenhang zwischen der Magnesiumzufuhr über die Nahrung und der Sterblichkeit bei Personen mit rheumatoider Arthritis untersucht. Hierfür wurden die Daten von 2.181 Erwachsenen ausgewertet, welche zwischen 1999 und 2018 an der Nationalen Gesundheits- und Ernährungsuntersuchung in den USA teilgenommen hatten. Im Rahmen dieser Erhebungen wurde die Magnesiumzufuhr über die […]
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