Acid-Base Balance in Healthy Adults: Beneficial Effects of Bicarbonate and Sodium-Rich Mineral Water in a Randomized Controlled Trial: The BicarboWater Study


Veröffentlichung
2024
Veröffentlichungsquelle
J Nutr Metab. 2024 Apr 9:2024:3905500. doi: 10.1155/2024/3905500. eCollection 2024.
Autoren
Mansouri K, Greupner T, van de Flierdt E, Schneider I, Hahn A

In dieser Interventionsstudie mit gesunden Erwachsenen wurde die Wirkung von zwei verschiedenen Mineralwässern im Hinblick auf den Säure-Basen-Haushalt verglichen. Das eine Mineralwasser zeichnete sich durch einen sehr hohen Hydrogencarbonat– und einen hohen Natriumgehalt aus, während das andere Mineralwasser einen geringen Gehalt an Hydrogencarbonat und Natrium aufwies. Im Rahmen der Studie tranken die Teilnehmenden täglich 1,5 bis 2 Liter Mineralwasser. Die Effekte des Mineralwasserkonsums wurden sowohl über einen kurzen Zeitraum von 3 Tagen als auch über einen Zeitraum von 4 Wochen erfasst.

Der Konsum von hydrogencarbonat- und natriumreichem Mineralwasser führte zu einem Anstieg des pH-Werts im Urin, begleitet von einem Rückgang der titrierbaren Säuren und von Ammonium sowie einem Anstieg von Hydrogencarbonat im Urin. Insgesamt führte dies zu einer Senkung der Säureausscheidung im Urin. Diese Veränderungen traten bereits nach einem kurzfristigen Mineralwasserkonsum von 3 Tagen auf und hielten bis zum Ende der Studie an. Der Konsum des mineralstoffarmen Mineralwassers hingegen zeigte keine bedeutsamen Auswirkungen auf den pH-Wert im Urin, führte jedoch zu einem leichten Rückgang von Hydrogencarbonat und Ammonium, was auch zu einem leichten Rückgang der NAE führte aber lange nicht das Ausmaß des hydrogencarbonatreichen Mineralwassers erreichte. Trotz der unterschiedlich hohen Zufuhr von Natrium und Chlorid in den beiden Gruppen, veränderte sich der Blutdruck nicht unterschiedlich.

Die Ergebnisse legen nahe, dass der Konsum von hydrogencarbonat- und natriumreichem Mineralwasser einen positiven Effekt auf die Säure-Basen-Parameter im Urin hat und die Säureausscheidung reduzieren kann. Dies deutet auf potenzielle Vorteile bei der Aufrechterhaltung des Säure-Basen-Haushalts hin, ohne negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit insbesondere den Blutdruck zu haben. Somit unterstreichen die Ergebnisse die Bedeutung der Mineralwasserzusammensetzung für die Säure-Basen-Regulation.

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