Autoren van der Pols JC, Gunnell D, Williams GM, Holly JM, Bain C, Martin RM
Diese Studie berichtet über wirklich lange Langzeitbeobachtungen: Über 65 Jahre wurde nachverfolgt, ob der Verzehr von Milchprodukten und damit Calcium in der Kindheit Langzeitauswirkungen auf die Herz-Kreislauf-Sterblichkeit hat. 1937 bis 1939 hatten 4999 Kinder in England und Schottland an einer Studie zu den Ernährungsgewohnheiten in der Familie, beurteilt anhand von Fragebögen, teilgenommen, die Boyd-Orr-Kohorte. Die Todesursachen wurden von 1948 bis 2005 bei den 4374 Teilnehmern der Kohorte überprüft, für die komplette Daten vorlagen.
Es fand sich im Endeffekt kein klarer Beweis, dass eine Ernährung mit reichlicher Zufuhr von Milchprodukten in der Kindheit mit einer veränderten Sterblichkeit an koronarer Herzkrankheit einherging. Jedoch war der Verzehr von Milchprodukten in der Kindheit sehr wohl umgekehrt assoziiert mit der Sterblichkeit an Schlaganfall (adjustierte Hazard Ratio für die Gruppe mit der höchsten Zufuhr versus die Gruppe mit der geringsten: 0.41; p für den Trend = 0,04). Die Sterblichkeit insgesamt war am geringsten in der Gruppe mit dem höchsten Verzehr von Milchprodukten und Calcium (HR jeweils = 0,77; p für den Trend = 0,04 bzw. 0,05).
Fazit: Erwachsene, die in ihrer Kindheit reichlich Calcium bzw. Milchprodukte zu sich genommen haben, weisen demnach eine geringere Sterblichkeit auf, so die Schlussfolgerung der Autoren. Hinweise auf ein erhöhtes Auftreten von Myokardinfarkten fanden sich nicht.
In dieser Metaanalyse wurde der Zusammenhang zwischen der Magnesiumzufuhr über Nahrungsergänzungsmittel und den Effekten auf Entzündungsmarker im Blut bei Personen mit Metabolischem Syndrom analysiert. Ein Metabolisches Syndrom liegt vor, wenn Übergewicht, Bluthochdruck sowie Zucker- und Fettstoffwechselstörungen gemeinsam auftreten. Häufig ist dies begleitet von erhöhten Konzentrationen an Entzündungsmarkern, die ihrerseits die Insulinresistenz weiter verschlimmern und die […]
In einer Beobachtungsstudie mit 33 hochbetagten Erwachsenen (Durchschnittsalter 86,5 ± 8,0 Jahre; 21 Frauen) in einer geriatrischen Pflegeeinrichtung wurde untersucht, welchen Einfluss die tägliche Flüssigkeitszufuhr auf die kognitive Leistungsfähigkeit und die Hirndurchblutung hat. Die Flüssigkeitsaufnahme wurde im Pflegealltag dokumentiert; empfohlen wurde eine tägliche Trinkmenge von etwa 1.500 ml. Im Rahmen der Studie wurde die Lern- […]
In dieser Metaanalyse mit 9 Studien wurde untersucht, welche Effekte eine gleichzeitige Nahrungsergänzung mit Magnesium und Vitamin D bzw. Magnesium und Vitamin E bei übergewichtigen Erwachsenen hat. Während für die Kombination aus Vitamin D und Magnesium die Effekte auf Entzündungsparameter analysiert wurden, bezogen sich die Effekte von Vitamin E und Magnesium auf Fettstoffwechselparameter. Im Rahmen […]
In dieser randomisierten Interventionsstudie im Cross-over-Design wurden die Auswirkungen einer Nahrungsergänzung mit Calcium auf den Calcium- und Knochenstoffwechsel während eines körperlich belastenden Laufs untersucht. Insgesamt wurden die Daten von 40 Frauen im Alter von 18 bis 36 Jahren ausgewertet. Die Teilnehmerinnen absolvierten zwei Belastungstests auf einem Laufband, bei denen sie über 120 Minuten einen 20 […]
In einer Metaanalyse wurde der Zusammenhang zwischen der Magnesiumzufuhr über die Nahrung und dem Risiko für ein Metabolisches Syndrom analysiert. Ein Metabolisches Syndrom liegt vor, wenn bestimmte Erkrankungen bzw. Symptome gemeinsam auftreten. Dazu zählen in erster Linie Übergewicht, Bluthochdruck sowie Zucker- und Fettstoffwechselstörungen. Für diese Auswertung wurden die Daten von knapp 96.000 Erwachsenen verwendet, die […]
In einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie aus Deutschland wurde untersucht, ob eine Supplementierung mit Magnesiumbisglycinat den Schlaf bei Erwachsenen mit schlechter Schlafqualität verbessern kann. An der vierwöchigen Untersuchung nahmen 155 Erwachsene im Alter von 18 bis 65 Jahren teil. Die Teilnehmenden erhielten entweder täglich 250 mg elementares Magnesium in Form von Magnesiumbisglycinat oder ein Placebo. […]
In einer Umbrella-Metaanalyse (13 Studien) wurde untersucht, welchen Einfluss eine Calciumsupplementierung während der Schwangerschaft auf das Risiko für Präeklampsie hat. Präeklampsie ist eine Schwangerschaftskomplikation, bei der die Mutter hohen Blutdruck entwickelt und mindestens eine der nachfolgenden Veränderungen aufweist: Eiweiß im Urin, gestörte Leberfunktion bei der Frau oder Wachstumsstörung des Fötus. Sie tritt meist nach der […]
In einer Metaanalyse wurde der Zusammenhang zwischen der Calciumzufuhr über die Nahrung und dem Risiko für ein Metabolisches Syndrom analysiert. Ein Metabolisches Syndrom liegt dann vor, wenn bestimmte Erkrankungen bzw. Symptome gemeinsam auftreten. Dazu zählen in erster Linie Übergewicht, Bluthochdruck sowie Zucker- und Fettstoffwechselstörungen. Für diese Auswertung wurden die Daten von knapp 75.000 Erwachsenen verwendet, […]
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