Wissenswertes über Heilwasser
Entstehung

 

Wissenswertes über Heilwasser

Wissenswertes über Heilwasser

Kostbar und rein – wie die Natur es geschaffen hat

 

Heilwasser stammt wie Mineralwasser aus unterirdischen Wasservorkommen, die oft mehrere hundert Meter tief sind. Es ist aus Niederschlagswasser entstanden, das vor langer Zeit in den Boden eingedrungen und durch verschiedene Gesteinsschichten hindurch gesickert ist. Auf seinem Weg in die Tiefe wurde das Wasser gefiltert und gereinigt. Gleichzeitig nahm es Mineralstoffe und Spurenelemente auf. Welche Stoffe dies in welchen Mengen sind, hängt von den Gesteinsschichten ab, durch die das Wasser gesickert ist: War es zum Beispiel kalkreiches Gestein, nahm das Wasser Hydrogencarbonat auf, bei mineralischem Gestein Natrium, Calcium oder Magnesium. Die Wasservorkommen werden in der Regel durch Bohrung erschlossen.

Je nach Gesteinsschicht hat jedes Wasser seinen individuellen Charakter. Keines gleicht dem anderen. Die meisten Quellen werden zur Abfüllung von Mineralwasser genutzt. In einigen Fällen ist das Wasser so mineralstoffhaltig bzw. seine Mineralstoffkombination so wertvoll, dass sich dafür sogar gesundheitliche Wirkungen nachweisen lassen und es als Heilwasser zugelassen werden kann.

Die Zusammensetzung und die daraus resultierenden gesundheitlichen Wirkungen eines Heilwassers hängen also allein von der geologischen Beschaffenheit des Quellorts ab. Heilquellen kommen in Deutschland somit nur in ganz bestimmten Gebieten vor.

 
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