Unraveling the role of Mg++ in osteoarthritis


Veröffentlichung
2016
Veröffentlichungsquelle
Life Sci. 2016 Jan 19
Autoren
Li Y, Yue J, Yang C

Dieser qualitative Review befasst sich mit der Bedeutung des Magnesiums bei Osteoarthritis. Magnesiummangel wird als einer der Hauptrisikofaktoren für die Entwicklung und das Fortschreiten von Osteoarthritis angesehen, da Magnesiummangel verschiedene Signalwege, die bei Osteoarthritis eine Rolle spielen, beeinflusst. Zudem führt Magnesiummangel zu einer erhöhten Menge an Entzündungsparametern, Knorpelschäden, zu einer defekten Biosynthese der Knorpelzellen und unvollständiger Kalkeinlagerung sowie zu einem schwächeren Effekt von Analgetika. Mehrere Arbeiten an Tiermodellen weisen nun darauf hin, dass Magnesiumsupplementation über die Nahrung sowie auch die lokale Anwendung von Mg2+ eine effektive Therapie für Osteoarthitis darstellen. Nach Aussage der Autoren unterstützt die aktuelle Datenlage deutlich die Hypothese, dass Magnesiummangel zum Beginn und zum Fortschreiten einer Osteoarthritis beiträgt. Eine zusätzliche Magnesiumaufnahme über die Nahrung sowie auch eine lokale Behandlung könnte zur Prophylaxe und auch zur Verzögerung des Krankheitsverlaufs beitragen

Weitere Informationen zur Studie Studie ansehen

Weitere Themen

Zhu et al. 2024

Effectiveness of calcium supplementation in the prevention of gestational hypertension

In einer Metaanalyse mit 22 Interventionsstudien wurde untersucht, wie wirksam eine Nahrungsergänzung mit Calcium zur Vorbeugung von Schwangerschaftskomplikationen bei Personen mit einem erhöhten Risiko für Schwangerschaftsbluthochdruck ist. Insgesamt flossen die Daten von mehr als 39.000 Schwangeren in die Auswertung ein. Untersucht wurde der Einfluss auf das Risiko für Präeklampsie und schwangerschaftsinduzierten Bluthochdruck. Die Auswertung zeigte, […]

Mehr erfahren
Talandashti et al. 2024

Effects of selected dietary supplements on migraine prophylaxis

In einer Metaanalyse mit 22 Interventionsstudien wurde untersucht, wie wirksam Nahrungsergänzungsmittel zur Vorbeugung von Migräne sind. Insgesamt flossen die Daten von 1.267 Erwachsenen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren in die Auswertung ein. Ein besonderer Fokus lag auf Magnesium als Nahrungsergänzungsmittel. Dabei wurde analysiert, welchen Einfluss Magnesium auf verschiedene Aspekte der Migräne hat – […]

Mehr erfahren
Koh et al. 2024

Dietary magnesium intake and incident chronic kidney disease

In dieser prospektiven Kohortenstudie wurde der Zusammenhang zwischen der Magnesiumzufuhr über die Nahrung und dem Risiko für die Entwicklung einer chronischen Nierenerkrankung bei Erwachsenen analysiert. Hierfür wurden die Daten von 188.510 britischen Erwachsenen ausgewertet, die zwischen 2006 und 2010 an verschiedenen Befragungen und Untersuchungen im Rahmen der UK Biobank-Studie teilgenommen hatten. Bei diesen Erhebungen wurde […]

Mehr erfahren
Liu et al. 2024

Dietary magnesium intake and rheumatoid arthritis

In einer prospektiven Kohortenstudie wurde der Zusammenhang zwischen der Magnesiumzufuhr über die Nahrung und der Sterblichkeit bei Personen mit rheumatoider Arthritis untersucht. Hierfür wurden die Daten von 2.181 Erwachsenen ausgewertet, welche zwischen 1999 und 2018 an der Nationalen Gesundheits- und Ernährungsuntersuchung in den USA teilgenommen hatten. Im Rahmen dieser Erhebungen wurde die Magnesiumzufuhr über die […]

Mehr erfahren
Huang et al. 2024

Associations of magnesium intake with the risk of atherosclerotic cardiovascular disease

In einer prospektiven Kohortenstudie mit 149.929 Personen wurde der Zusammenhang zwischen der Magnesiumzufuhr über die Nahrung und dem Risiko für eine atherosklerotische Herz-Kreislauf-Erkrankung analysiert. Atherosklerotische Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind Krankheiten, bei denen sich fett- und eiweißhaltige Ablagerungen (Plaques) in den Arterien bilden, die den Blutfluss behindern und zu Herzinfarkt, Schlaganfall oder anderen Durchblutungsstörungen führen können. Die Auswertung […]

Mehr erfahren
Struijk et al. 2024

Total magnesium intake and risk of frailty in older women

In der Studie wurde der Zusammenhang zwischen der Magnesiumzufuhr und dem Risiko für Gebrechlichkeit untersucht. Hierfür wurden Daten von 81.524 Frauen ab 60 Jahren ausgewertet, die an einer seit 1976 laufenden Kohortenstudie zur Gesundheit von Krankenschwestern (Nurses‘ Health Study) teilgenommen hatten. Die Ergebnisse zeigten einen umgekehrten Zusammenhang zwischen der Magnesiumzufuhr über die Nahrung und dem […]

Mehr erfahren
Yang et al. 2024

Dietary magnesium and risk of a first hard atherosclerotic cardiovascular disease event

In der Studie wurde der Zusammenhang zwischen der Magnesiumzufuhr über die Nahrung und dem 10-Jahres-Risiko für ein erstmaliges, schweres Herz-Kreislauf-Ereignis aufgrund von Atherosklerose untersucht. Atherosklerose bezeichnet eine Erkrankung, bei der sich Blutfette und andere Substanzen an den Wänden von Blutgefäßen ablagern. Diese sogenannten Plaques können zu Verengungen der Blutgefäße führen, wodurch weniger Blut und Sauerstoff […]

Mehr erfahren
Muralidharan et al. 2024

Effect of calcium supplementation on reversing metformin-based inhibition of vitamin B12 bioavailability in healthy adults

Metformin ist ein häufig eingesetztes Medikament zur Behandlung von Diabetes mellitus. Studien haben jedoch gezeigt, dass es bei vielen Betroffenen zu einem sinkenden Vitamin-B12-Spiegel führen kann – was langfristig gesundheitliche Folgen haben könnte. Daher wurde in einer kleinen Interventionsstudie im Crossover-Design untersucht, ob die zusätzliche Einnahme von Calcium diesen Effekt ausgleichen kann. Alle sieben Teilnehmenden […]

Mehr erfahren
Heilwasserverzeichnis