Serum Magnesium and the Incidence of Coronary Artery Disease of Follow-Up in the Atherosclerosis Risk
Serum Magnesium and the Incidence of Coronary Artery Disease Over a Median 27 Years of Follow-Up in the Atherosclerosis Risk in Communities (ARIC) Study and a Meta-Analysis
Veröffentlichung 2020
Veröffentlichungsquelle Am J Clin Nutr. 2020 Jan 1;111(1):52-60. doi: 10.1093/ajcn/nqz256.
Autoren Rooney M, Alonso A, Folsom A, Michos E , Rebholz C, Misialek J, Chen L, Dudley S, Lutsey P
Diese systematische Literaturrecherche mit anschließender Metaanalyse untersuchte den Zusammenhang zwischen dem Magnesium-Spiegel im Blut und Erkrankungen der Koronararterien. Zusätzlich erfolgte eine prospektive Analyse der Studie zum Atheroskleroserisiko in Gemeinschaften (Atherosclerosis Risk in Communities, ARIC-Studie). Für die Metaanalyse wurden von 655 ursprünglich identifizierten prospektiven Beobachtungsstudien fünf (inklusive ARIC) einbezogen.
In die Analyse der ARIC-Studie wurden Daten von 14.446 Teilnehmern (Alter: 54 ± 6 Jahre; 57% Frauen) eingeschlossen, von denen Daten zur koronaren Herzkrankheit vorlagen. Als Ereignisse im Zusammenhang mit der Erkrankung der Koronararterien wurden Myokardinfarkt oder Mortalität aufgrund einer Koronaren Herzkrankheit definiert. Diese wurden im Rahmen der Follow-up-Telefoninterviews ermittelt. Bei jeder klinischen Untersuchung, welche in regelmäßigen Abständen stattgefunden hat, wurden anthropometrische Daten erfasst, der Blutdruck gemessen, Nüchternblutproben entnommen (Magnesium, Glucose, Creatinin, Parameter des Fettstoffwechsels) und das Bewegungslevel ermittelt. Serum-Magnesiumspiegel wurden in fünf Bereiche von den niedrigsten bis zu den höchsten Serumspiegeln unterteilt.
Nach Berücksichtigung von Einflüssen durch demographische Parameter zeigte die Auswertung der ARIC-Studie, dass Serum-Magnesiumkonzentrationen von ≤ 1,8 Milliäquivalent pro Liter umgekehrt mit dem Risiko für eine koronare Herzkrankheit verbunden waren. Für Magnesiumkonzentrationen oberhalb dieses Grenzwerts gab es keinen offensichtlichen Zusammenhang. Die inverse Beziehung war bei Frauen stärker als bei Männern. Auch nach Berücksichtigung von weiteren Einflussfaktoren wie Lebensstilfaktoren und anderen spezifischen Risikofaktoren war ein niedriger Magnesium-Wert im Serum mit einem höheren Risiko für eine koronare Herzkrankheit verbunden als ein höherer Magnesiumspiegel im Serum (p<0,001). Die Beziehung war bei Frauen signifikant stärker als bei Männern (p= 0,05). Die Ergebnisse der Metaanalyse zeigten, dass die niedrigsten Magnesiumspiegel mit einem um 18% höheren Risiko für eine Koronare Herzkrankheit verbunden war als die höchsten Spiegel (Relatives Risiko (RR): 1,18; 95%-KI: 1,06-1,31). Zusammenfassend deuten die Ergebnisse der Studie als auch der Metaanalyse darauf hin, dass die Versorgungssituation mit Magnesium ein Einflussfaktor bei der Ausbildung koronarer Herzkrankheiten haben kann.
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