Magnesium aus Trinkwasser und kardiovaskuläre Mortalität: Eine Kohortenstudie in Dänemark, 2005–2016


Veröffentlichung
2022
Veröffentlichungsquelle
Environment International Vol. 164 (2022) 107277, https://doi.org/10.1016/j.envint.2022.107277
Autoren
Theisen C F, Wodschow K, Hansen B, Schullehner J, Gislason G, Ersbøll B K, Ersbøll A K

In dieser retrospektiven Kohortenstudie wurde der Zusammenhang zwischen der Magnesiumkonzentration im Trinkwasser und der kardiovaskulären Mortalität untersucht. Die Studie umfasste die gesamte dänische Bevölkerung im Alter von 30 Jahren oder älter über einen Zeitraum von 12 Jahren.

Die Ergebnisse zeigten eine niedrigere kardiovaskuläre Mortalität bei Personen mit höheren Magnesiumkonzentrationen im Trinkwasser. Insbesondere wurde eine niedrigere Mortalität aufgrund von Herzinfarkt und Schlaganfall in Verbindung mit niedrigeren Magnesiumkonzentrationen beobachtet. Es wurde jedoch kein schützender Effekt der Magnesiumkonzentration auf die Gesamtmortalität oder die Mortalität aufgrund von Schlaganfall festgestellt.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine niedrige Magnesiumkonzentration im Trinkwasser mit einer erhöhten kardiovaskulären Mortalität assoziiert sein könnte. Es sollten jedoch weitere Untersuchungen durchgeführt werden, um diese Ergebnisse zu bestätigen und mögliche zugrunde liegende Mechanismen zu untersuchen.

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