Low magnesium intake is associated with increased knee pain in subjects with radiographic knee osteoarthritis: data from the Osteoarthritis Initiative


Veröffentlichung
2018
Veröffentlichungsquelle
Osteoarthritis Cartilage. 2018 Feb 15. pii: S1063-4584(18)30102-X. doi: 10.1016/j.joca.2018.02.002
Autoren
Shmagel A, Onizuka N, Langsetmo L, Vo T, Foley R, Ensrud K, Valen P

Es wurde der Zusammenhang von Magnesiumzufuhr und Knieschmerzen bzw. der Funktionsfähigkeit des Knies bei radiologischer Kniegelenksarthrose (Osteoarthritis)untersucht. Grundlage für diese Untersuchung waren die Daten von 2548 Kohortenmitgliedern der Osteoarthritis-Initiative der USA mit vorherrschender radiologischer Knie-Osteoarthritis (Kellgren-Lawrence-Score ≥2). Eine vollständige diätetische Bewertung, sowie Ergebnisse und Kovariablen für den gesamten Follow-up-Zeitraum waren schlussendlich für 2253 Teilnehmer verfügbar. Nach Anpassung für Alter, Geschlecht, Herkunft, Body-Mass-Index, Kalorienaufnahme, Ballaststoffaufnahme, Einnahme von Schmerzmitteln, körperliche Aktivität, Niereninsuffizienz, Rauchen und Alkoholkonsum blieb eine geringere Magnesiumaufnahme mit schlechteren Schmerz- und Funktionsergebnissen verbunden (1,4 Punkte höhere WOMAC-Werte und 1,5 Punkte niedrigere KOOS-Werte für jede 50 mg Magnesium-aufnahme/Tag, p <0,05).

Die Ballaststoffzufuhr stellte einen entscheidenden Modifikator dar (p für die Wechselwirkung <0,05). Die Beziehung zwischen Magnesiumzufuhr und Knieschmerz bzw. den Funktionswerten war bei Probanden mit geringer Ballaststoffaufnahme am stärksten. Die Zufuhr von Magnesium aus Lebensmitteln und die Zufuhr von Ballaststoffen aus Lebensmitteln waren hoch korreliert (Pearson-Korrelationskoeffizient 0,82, P <0,001), während Magnesiumzufuhr aus Nahrungsergänzungsmitteln und die Ballaststoffaufnahme nicht korreliert waren (Pearson-Korrelationskoeffizient 0,11, P <0,001).

Die Magnesiumzufuhr bei Erwachsenen mit radiologischer Kniegelenks – Osteoarthritis ist niedrig, obwohl sie wahrscheinlich ähnlich zur allgemeinen US-Bevölkerung ist. Diese niedrige Magnesiumaufnahme war mit schlechteren Schmerz- und Funktionswerten verbunden. Eine ähnliche Beziehung wurde zwischen der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln und Schmerzen gefunden. Weitere prospektive, experimentelle Studien sind notwendig, um die Auswirkungen von Magnesium auf Veränderungen im Osteoarthristis-Schmerz im Zeitverlauf und zu ermitteln und um eine Abgrenzung der Effekte einer Magnesiumzufuhr von anderen Ernährungsfaktoren vorzunehmen.

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