Influence of a mineral water rich in calcium, magnesium and bicarbonate on urine composition and the risk of calcium oxalate crystallization


Veröffentlichung
2004
Veröffentlichungsquelle
Eur J Clin Nutr. 2004 Feb;58(2):270-6.
Autoren
Siener R, Jahnen A, Hesse A.

Diese Studie untersuchte bei zwölf gesunden Männern die Wirkungen eines Mineralwassers mit hohem Gehalt an Magnesium (337 mg/l), Calcium (232 mg/l) und Hydrogencarbonat (3388 mg/l) auf die Urinzusammensetzung und das Risiko einer Calcium-Oxalat-Kristallbildung.
Während der ersten Studienphase sammelten die Teilnehmer unter ihrer normalen Ernährung zweimal einen 24-Stunden-Urin. In der Kontroll- und Testphase über jeweils 5 Tage erhielten die Probanden eine standardisierte Diät. Während der Kontrollphase nahmen die Probanden täglich 1,4 l eines Früchtetees zu sich, während der Testphase die gleiche Menge des genannten Mineralwassers. In der Nachbeobachtungsphase schließlich nahmen die Probanden weiterhin täglich 1,4 l des Mineralwassers und ansonsten ihre übliche Ernährung zu sich und sammelten einmal wöchentlich einen 24-Stunden-Urin.
Die Ergebnisse zeigen, dass bei Trinken des Mineralwassers Urin-pH-Wert, Magnesium- und Citratausscheidung im Urin signifikant erhöht waren, sowohl unter der standardisierten Diät als auch unter der normalen Ernährung. Die Calciumausscheidung im Urin wurde durch das Mineralwasser nur unter der standardisierten Ernährung signifikant erhöht, das Urinvolumen nur unter der normalen Ernährung, und die Calcium-Oxalat-Übersättigung im Urin war nur unter Mineralwasser plus normale Ernährung signifikant vermindert.
Die Autoren folgern, dass ein magnesium- und hydrogencarbonatreiches Mineralwasser den Urin-pH-Wert sowie die Magnesium- und Citratausscheidung – Hemmstoffe der Calcium-Oxalat-Steinbildung – positiv verändert.

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