The effect of sodium bicarbonate upon urinary citrate excretion in calcium stone formers


Veröffentlichung
2013
Veröffentlichungsquelle
Urology. 2013 Jul;82(1):33-7
Autoren
Pinheiro VB, Baxmann AC, Tiselius HG, Heilberg IP

Erniedrigte Zitratausscheidung im Urin (Hypocitraturie) ist ein Risikofaktor für die Entstehung von Nierensteinen. Die Langzeitsupplementierung mit Kaliumzitrat konnte effektiv die Citratausscheidung im Urin steigern, führte allerdings zu gastrointestinalen Nebenwirkungen. Auch alkalireiche Ernährung und hydrogencarbonatreiche Mineralwässer steigern die Citratausscheidung im Urin.
Diese brasilianische Kurzzeit-Studie analysierte als Alternative die kostengünstige und nebenwirkungsarme orale Supplementierung mit Natrium-Hydrogencarbonat.
In einer randomisierten doppelblinden Crossoverstudie an 16 erwachsenen Patienten mit Nierensteinen und erniedrigter Zitratausscheidung im Urin wurden 3660 mg Hydrogencarbonat /Tag (als Natrium-Hydrogencarbonat verteilt auf 3 Dosen) über 3 Tage oder entsprechende Dosen an Kaliumzitrat verabreicht. Beide Interventionen führten zu einem signifikanten Anstieg von pH und Zitratausscheidung im Urin und reduzierten die Ausscheidung von Oxalsäure, wobei die Kaliumzitrat-Therapie hierbei etwas effektiver war. Unter der Natrium-Hydrogencarbonat-Therapie stieg die Harnsäureausscheidung leicht an.
Die Autoren folgern, dass die Therapie mit Natrium-Hydrogencarbonat eine effektive und kostengünstige Alternative zum Ausgleich der Hypocitraturie bei Patienten mit Calciumoxalatsteinen ist.

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