Dietary magnesium intake and rheumatoid arthritis patients’ all-cause mortality: evidence from the NHANES database


Veröffentlichung
2024
Veröffentlichungsquelle
J Health Popul Nutr. 2024 Aug 5;43:112. doi: 10.1186/s41043-024-00597-1
Autoren
Liu H, Zhang K, Xiong L

In einer prospektiven Kohortenstudie wurde der Zusammenhang zwischen der Magnesiumzufuhr über die Nahrung und der Sterblichkeit bei Personen mit rheumatoider Arthritis untersucht. Hierfür wurden die Daten von 2.181 Erwachsenen ausgewertet, welche zwischen 1999 und 2018 an der Nationalen Gesundheits- und Ernährungsuntersuchung in den USA teilgenommen hatten. Im Rahmen dieser Erhebungen wurde die Magnesiumzufuhr über die Nahrung und über Nahrungsergänzungsmittel erfasst. Anschließend wurden die Teilnehmenden anhand ihrer Magnesiumzufuhr in zwei Gruppen unterteilt. Zur Gruppe 1 wurden diejenigen Personen zugeordnet, welche die nationalen Zufuhrempfehlungen (Männer: 420 mg/Tag; Frauen: 320 mg/Tag) erreichten. In die Gruppe 2 wurden diejenigen Personen eingruppiert, die unterhalb der Empfehlungen lagen. Zusätzlich wurden die Todesfälle bei Personen mit rheumatoider Arthritis ermittelt.

Die Auswertung zeigte, dass das Sterberisiko bei Personen geringer war, wenn sie die empfohlene Magnesiumzufuhr erreichten. Insgesamt verringerte sich das Risiko in dieser Gruppe um 11,12%. Zudem ergaben die Ergebnisse, dass die Zusammenhänge bei weiblichen Teilnehmenden, Personen unter 65 Jahren und bei Personen mit einem Body Mass Index ≤ 30 kg/m², dem Verhältnis von Größe zu Gewicht, besonders ausgeprägt waren.

Die Studie deutet somit darauf hin, dass eine Magnesiumzufuhr in Höhe der Empfehlungen ein wirksames Mittel zur Verringerung des Sterberisikos bei Personen mit rheumatoider Arthritis sein kann.

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