Dental caries of lifetime residents in Baixo Guandu, Brazil, fluoridated since 1953 - a brief communication


Veröffentlichung
2008
Veröffentlichungsquelle
J Public Health Dent. 2008 Spring;68(2):119-21.
Autoren
Saliba NA, Moimaz SA, Casotti CA, Pagliari AV.

Diese Querschnittstudie aus Brasilien untersuchte die Häufigkeit von Zahnkaries in der ersten brasilianischen Stadt, in der eine allgemeine Fluoridierung des Trinkwassers eingeführt wurde. Die erhobenen Daten wurden verglichen mit den Befunden aus Gebieten ohne Fluoridierung und mit Daten, die vor der Fluoridierung erhoben worden waren.
Alle Einwohner im Alter von 5, 12, 15 bis 19 und 35 bis 44 Jahren (n = 656) wurden klinisch untersucht. Der Kariesindex DMFT – bestehend aus der Zahl erkrankter Zähne (diseased, d), fehlender Zähne (missing, m) und Zähnen mit Füllungen (filling, f) – war sowohl für Milchzähne als auch für bleibende Zähne im Mittel niedriger für Personen im Einzugsgebiet der fluoridierten Trinkwasserversorgung als für Personen außerhalb dieses Gebiets ohne Fluoridzusatz zum Wasser. Der DMFT-Index bei 12-Jährigen hatte von 1953 (Beginn der Fluoridierung) bis 2005 von 8,61 auf 1,55 abgenommen.
Der Zusatz von Fluorid zur öffentlichen Trinkwasserversorgung ist demnach nach Ansicht der Autoren ein wichtiges Hilfsmittel bei der Verbesserung der Zahngesundheit.

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