Forschung und WissenschaftCalciumOnkologie

 

Aus Forschung & Wissenschaft

Calcium

 

Onkologie

 

Krebserkrankungen spielen eine große Rolle bei Morbidität und Mortalität, vor allem in den westlichen Industrieländern. Wirksame und einfache Präventionsmöglichkeiten sind daher von wesentlichem Interesse. In diesem Zusammenhang ist der Befund zu sehen, dass Milchprodukte und Calciumzufuhr in einer Reihe von Untersuchungen anscheinend mit einer geringeren Häufigkeit von Krebserkrankungen verbunden waren.  Es bestehen Unterschiede für verschiedene Tumorlokalisationen, und die Datenlage ist begrenzt und teilweise widersprüchlich. Die folgenden Studien sind nur einige von vielen, die sich mit diesem Zusammenhang intensiver beschäftigen.

 

Han C, Shin A, Lee J, Lee J, Park JW, Oh JH, Kim J
Dietary calcium intake and the risk of colorectal cancer: a case control study
BMC Cancer. 2015 Dec 16;15(1):966

 

Diese koreanische Kohortenstudie untersucht den Zusammenhang zwischen der Calciumaufnahme mit der Nahrung und dem Auftreten von Dickdarmkrebs. 922 Menschen mit Dickdarmkrebs und 2766 Gesunde nahmen als Kontrolle an der Studie teil. Anhand der Calciumaufnahme der Kontrollen (mg/Tag) wurden die Quartile gebildet und die erkrankten Teilnehmer entsprechend in diese Quartile verteilt. Im Vergleich zum 1. Quartil (<335 mg Ca/Tag) war die Wahrscheinlichkeit, mit Dickdarmkrebs im 4. Quartil (>566 mg Ca/Tag) zu sein, um das 0,16-fache geringer (OR = 0,16; 95 % CI = 0,09 - 0,29) und im 3. Quartil (432 - 566 mg Ca/Tag) auch noch signifikant um das 0,51-fache geringer (OR = 0,51; 95 % CI = 0,38 - 0,68). Dieses Ergebnis, dass die Wahrscheinlichkeit an Dickdarmkrebs zu erkranken bei höherer Calciumaufnahme niedriger ist, ergab sich bei Männern und bei Frauen, wobei es bei den Frauen im 3. Quartil noch deutlicher war (OR = 0,39; 95 % CI = 0,25 - 0,61).
Eine niedrige Calciumaufnahme mit der Nahrung geht mit einem erhöhten Risiko an Dickdarmkrebs zu erkranken einher, vor allem in Bevölkerungsgruppen, bei denen die Calciumaufnahme generell recht niedrig ist, wie in Korea.

 

 

NaNa Keum, Dong Hoon Lee, Darren C. Greenwood, Xuehong Zhang and Edward L. Giovannucci
Calcium intake and colorectal adenoma risk: Dose-response meta-analysis of prospective observational studies
International Journal of Cancer Volume 136, 1 April 2015

 

Dieser Review mit Dosis-Wirkungs-Metaanalysen von 14 prospektiven Observationsstudien untersucht die Frage, inwieweit ein Zusammenhang zwischen der Calciumaufnahme und dem Wiederauftreten von Dickdarmadenomen besteht.
Die Autoren weisen mit aufwändigen statistischen Analysen klar nach, dass mit einer zunehmenden Calciumaufnahme (von 333 bis 2229 mg/Tag) das Risiko für Dickdarmadenome kontinuierlich abnimmt, und das bis zu 13 % für normale Dickdarm-Adenome und bis zu 31 % für Hoch-Risiko-Adenome für 1450 mg/Tag mehr Calcium. Calcium könnte also effektiv Dickdarmadenomen, ganz besonders Hochrisikoadenomen vorbeugen.

 

Seol JE, Cho CH, Kim SH, Lee JE
Total and Dietary Calcium Intake and Colorectal Adenoma in Korean Adults
J Cancer Prev. 2015 Jun;20(2):153-8

 

In einer koreanischen Kohortenstudie mit 364 Erwachsenen wurde der Zusammenhang zwischen der Calciumaufnahme mit der Nahrung inklusive Supplemente und dem Auftreten von Dickdarmadenomen untersucht. Bei 112 Teilnehmern wurden Dickdarmadenome gefunden.
Im Vergleich zur Kohorte mit der niedrigsten Gesamtcalciumaufnahme (Median: 211 mg/Tag) war bei Frauen in der Kohorte mit der höchsten Gesamtcalciumaufnahme (Median: 808 mg/Tag) die Wahrscheinlichkeit für Dickdarmadenome signifikant niedriger (19 % vs. 55 %: OR= 0,35; CI = 0,15 - 0,85).
Wurde allein die Calciumaufnahme aus der Nahrung zu Grunde gelegt, so war bei Frauen in der Kohorte mit der niedrigsten Aufnahme (Median: 205 mg/Tag) die Wahrscheinlichkeit für Dickdarmadenome signifikant höher als bei Frauen in der Kohorte mit der zweithöchsten Aufnahme (Median: 434 mg/Tag), 61 % vs. 19 %: OR= 0,32; CI = 0,13 - 0,82. In der Kohorte mit der höchsten Calciumaufnahme aus der Nahrung ging die Signifikanz knapp verloren.
Bei den Männern wurde dieser Zusammenhang nicht gefunden.
Somit ging bei koreanischen Frauen eine höhere Calciumaufnahme mit einem geringeren Auftreten von Dickdarmadenomen einher.

 

 

Keum N, Aune D, Greenwood DC, Ju W, Giovannucci EL.
Calcium intake and colorectal cancer risk: Dose-response meta-analysis of prospective observational studies.
Int J Cancer. 2014 Mar 13

 

In dieser Metaanalyse einer Gruppe von internationalen Autoren wurden 21 Publikationen zum Thema Calcium und Risiko von kolorektalem Karzinom bis einschl. Dezember 2013 analysiert.
In 15 Studien wurde die Calcium -Aufnahme aus Nahrung plus Supplemente berücksichtigt mit über 1 Mio. Teilnehmern und 12305 Karzinom-Fällen.
In 6 Studien wurden ausschließlich die eingenommenen Calcium -Supplemente berücksichtigt. Hier wurden 920 000 Teilnehmern mit 8839 Karzinom-Fällen ausgewertet. Die Nachbeobachtungszeiten waren mit bis zu 16 Jahren relativ lang.
Es zeigte sich, dass eine Zunahme der Calcium -Einnahme von 300 mg/Tag mit einer Reduktion des Karzinomrisikos um 8 % (Gesamtaufnahme) bzw. 9 % (nur Calcium -Supplemente) verknüpft war. Dieser Effekt zeigte sich ab einer Aufnahme von >1000 mg/Tag. Durch eine Subgruppenanalyse konnten die Autoren ausschließen, dass Vitamin-D den protektiven Effekt verursachte.
Die Autoren folgern, dass kalziumreiche Nahrungsmittel einen wichtigen Beitrag zur Protektion vor kolorektalen Karzinomen leisten. Als Ursachen werden Schutz vor Entzündungsprozessen in der Darmschleimhaut, Binden von Gallensäuren und Hemmung von Zellteilung und Entdifferenzierung diskutiert.

 

 

Massa J(1), Cho E, Orav EJ, Willett WC, Wu K, Giovannucci EL

Total calcium intake and colorectal adenoma in young women

Cancer Causes Control. 2014 Apr;25(4):451-60

 

Diese Längsschnittstudie untersucht, welche Dosis an Calcium erforderlich ist, um die Inzidenz von kolorektalen Adenomen zu senken; dies wurde an prämenopausalen Frauen untersucht, bei denen die Calcium-Absorption effektiver ist als nach der Menopause. Die Frauen wurden über die Nurses-Health-Study-II rekrutiert, einer wichtigen US-amerikanischen Längsschnittstudie mit Beginn im Jahr 1989. Insgesamt wurden 41 403 Frauen im Alter von 26 bis 60 Jahren eingeschlossen, bei denen eine Darmspiegelung durchgeführt wurde. Die Menge an aufgenommenem Calcium (Nahrung und Supplemente) wurde in insgesamt 8 Kategorien eingeteilt. Die unterste Kategorie betrug < 500 mg/Tag; die höchste 1,501mg/Tag und 1,001-1,250 mg/Tag war die Referenzgruppe entsprechend der täglich empfohlenen Aufnahmemenge. In den Jahren 1991 bis 2007 wurden 2273 Fälle mit kolorektalem Adenom dokumentiert. In den Kategorien mit niedriger Calcium-Aufnahme traten signifikant häufiger Adenome auf. Bei einer Aufnahme von weniger als 500 mg Calcium pro Tag stieg das relative Risiko für Adenome (insbesondere für multiple, größere, oder Hochrisiko-Adenome) um 21 % verglichen mit der Referenzgruppe; in den Kategorien mit höherer Aufnahme unterschied sich das Risiko kaum von der Referenzgruppe.
Die Autoren konnten somit zeigen, dass eine niedrige Calcium-Aufnahme einen Risikofaktor für kolorektale Adenome bei prämenopausalen Frauen darstellt.

 

 

Park Y, Leitzmann MF, Subar AF, Hollenbeck A, Schatzkin A.

Dairy food, calcium, and risk of cancer in the NIH-AARP Diet and Health Study.

Arch Intern Med. 2009 Feb 23;169(4):391-401.

 

Die National Institutes of Health (NIH)-AARP (American Association of Retired Persons) Diet and Health Study untersuchte 1995 und 1996 in einer Fragebogenaktion zu den Ernährungsgewohnheiten Milchprodukte und Calciumzufuhr in Bezug zu Krebserkrankungen insgesamt sowie zu bestimmten Primärtumorlokalisationen. Über im Durchschnitt 7 Jahre der Nachbeobachtung identifizierte die Studie bei den mehr als 500.000 Teilnehmern 36.965 Krebserkrankungen bei Männern und 16.605 bei Frauen. Die regelmäßige Calciumzufuhr zeigte bei Männern keinen Zusammenhang mit der Häufigkeit von Krebserkrankungen insgesamt, jedoch bei Frauen, wenn auch in nicht-linearer Weise:. Das Krebsrisiko nahm mit zunehmender Calciumzufuhr ab bis zu einer Menge von etwa 1300 mg pro Tag, danach wurde keine weitere Risikoreduktion gesehen.
Sowohl bei Männern als auch bei Frauen war die Zufuhr von Milchprodukten bzw. Calcium invers korreliert mit Karzinomen des Verdauungstraktes  (RR für das Quintil mit der höchsten Gesamtcalciumzufuhr versus das Quintil mit der niedrigsten: 0,84 für Männer; 0,77 für Frauen), besonders betont für kolorektale Karzinome.
Diese Beobachtungsstudie, so die Verfasser, legt also nahe, dass die Calciumzufuhr mit einem geringeren Risiko für Krebserkrankungen insgesamt bei Frauen und für Krebserkrankungen des Verdauungstraktes bei beiden Geschlechtern verbunden ist, vor allem kolorektale Karzinome. Ein möglicher kausaler Mechanismus muss weiter untersucht werden.

 

Larsson SC, Bergkvist L, Wolk A.
Long-term dietary calcium intake and breast cancer risk in a prospective cohort of women.
Am J Clin Nutr. 2009 Jan;89(1):277-82. Epub 2008 Dec 3.

Larsson et al. untersuchen in dieser prospektiven Kohortenstudie spezifisch Brustkrebsrisiko und Calciumzufuhr mit der Ernährung. 61.433 Frauen der schwedischen Mammographie-Kohorte wurden zwischen 1987 und 1990 aufgenommen. Die Calciumzufuhr wurde mittels Fragebogen zu Studienbeginn und erneut 1997 erfragt.
Über durchschnittlich 17,4 Jahre der Nachbeobachtung wurden 2952 neue Fälle von invasivem Brustkrebs diagnostiziert. Dabei zeigte die Calciumzufuhr mit der Ernährung keine Beziehung zum Gesamtrisiko für Brustkrebs; das relative Risiko (RR) betrug 0,97, verglich man das Quintil mit der höchsten Calciumzufuhr mit dem mit der geringsten Zufuhr. Es fand sich jedoch ein statistisch signifikanter Trend für einen Zusammenhang der Calciumzufuhr mit Östrogenrezeptor- und Progesteronrezeptor-negativen Karzinomen (p für den Trend 0,02); RR für den Vergleich der beiden Quintile: 0,66. Für rezeptorpositive Karzinome fand sich keine entsprechender Zusammenhang.

 

Grau MV, Baron JA, Sandler RS, Wallace K, Haile RW, Church TR, Beck GJ, Summers RW, Barry EL, Cole BF, Snover DC, Rothstein R, Mandel JS.
Prolonged effect of calcium supplementation on risk of colorectal adenomas in a randomized trial.
J Natl Cancer Inst. 2007 Jan 17;99(2):129-36.

 

In die Calcium Polyp Prevention Study wurden von November 1988 bis April 1992 930 Personen mit früher diagnostiziertem kolorektalem Adenom aufgenommen. Sie erhielten über 4 Jahre randomisiert Placebo oder 1200 mg elementares Calcium pro Tag. In der sich anschließenden Observationsphase Calcium Follow-up Study sollte die Wirkung der Studienmedikation auf das Rezidivieren der Adenome geprüft werden. Die Inzidenz von Adenomen  über im Mittel 7 Jahre nach Ende der randomisierten Behandlung wurde untersucht, dazu wurden  Informationen zur Einnahme von Medikamenten, Vitaminen und Supplementen erhoben. 597 der ehemaligen Teilnehmer hatten sich nach dem Ende der Studienbehandlung mindestens einer Koloskopie unterzogen und wurden in drei Nachfolgestudien aufgenommen.
Während der ersten 5 Jahre nach Ende der randomisierten Behandlung fand sich für die Patienten der Calciumgruppe weiterhin insgesamt ein deutlich, statistisch signifikant niedrigeres Risiko für ein Adenom als in der Placebogruppe (31,5 % versus 43,2 %; adjustiertes RR = 0,63, p = 0,005) sowie ein geringeres, nicht statistisch signifikantes Risiko für ein fortgeschrittenes Adenom (adjustiertes RR = 0,85). Während der darauf folgenden 5 Jahre jedoch glich sich das Risiko für ein Adenomrezidiv zwischen den beiden Gruppen an. Der protektive Effekt einer Calciumsupplementation auf das Risiko für die Entstehung eines kolorektalen Adenomrezidivs endet nach dieser Beobachtung also 5 Jahre nach Abschluss der aktiven Behandlung.

 

Larsson SC, Bergkvist L, Rutegård J, Giovannucci E, Wolk A.
Calcium and dairy food intakes are inversely associated with colorectal cancer risk in the Cohort of Swedish Men.
Am J Clin Nutr. 2006 Mar;83(3):667-73; quiz 728-9

 

Diese Veröffentlichung der gleichen Arbeitsgruppe untersuchte nun die Zusammenhänge zwischen Calciumzufuhr bzw. Milchprodukten und dem Risiko für ein kolorektales Karzinom insgesamt und nach anatomischen Lokalisationen getrennt. 1997 füllten 45.306 Männer im Alter von 45 bis 79 Jahren in Schweden einen Fragebogen zu ihren Ernährungsgewohnheiten aus. Die Nachbeobachtung erfolgte bis Dezember 2004, im Mittel über 6,7 Jahre.
In dieser Zeit fanden sich 449 neue Fälle eines kolorektalen Karzinoms. Nach Adjustierung für Alter und andere bekannte Risikofaktoren betrug des relative Risiko (RR) für Männer im obersten Quartil der Calciumzufuhr 0,68 verglichen mit den Männern im Quartil mit der niedrigsten Zufuhr (p für den Trend = 0,01). Eine hohe Zufuhr von Milchprodukten war ebenfalls mit einem niedrigeren Risiko für ein kolorektales Karzinom assoziiert: RR 0,46 für sieben oder mehr Portionen eines Milchprodukts pro Tag versus weniger als zwei Portionen (p für den Trend = 0,01). Für anatomische Sublokalisationen betrugen die entsprechenden Werte: RR 0,37 für das Colon ascendens, 0,43 für das Colon descendens und  0,48 für das Rektum.

 

Rozen P, Lubin F, Papo N, Knaani J, Farbstein H, Farbstein M, Zajicek G.
Calcium supplements interact significantly with long-term diet while suppressing rectal epithelial proliferation of adenoma patients.
Cancer. 2001 Feb 15;91(4):833-40.

 

Die Studie untersuchte die Wirkung einer 1-jährigen Calciumsupplementation bei Patienten mit bekannten kolorektalen Adenomen auf zelluläre Proliferationen anhand des Rectal Epithelial Proliferation (REP) als Biomarker. Die 125 Patienten erhielten randomisiert entweder 3,75 g Calciumcarbonat (entsprechend 1,5 g elementarem Calcium) pro Tag oder keine Behandlung. Bei allen Teilnehmern wurden Ess- und Lebensgewohnheiten erfragt und der  REP-Labeling Index (LI) beurteilt.
52 Patienten (33 behandelt und 19 unbehandelt) schlossen die Studie ab. Der LI hatte bei 58 % der Calcium erhaltenden Patienten und nur bei 26 % der nicht-behandelten Patienten abgenommen (p = 0,04); der mittlere LI x 100 der Calciumgruppe fiel von 5,04 auf 4,54 und stieg in der nicht behandelten Gruppe von 4,32  auf 4,93 (p = 0,04). Eine Ernährung mit weniger Fett und mehr Kohlenhydraten, Ballaststoffen oder Flüssigkeit verminderte den LI weiter.
Eine Calciumsupplementation über längere Zeit kann demnach die Proliferation von kolorektalen Adenomen vermindern, wobei die Ernährungsgewohnheiten zu diesem Effekt beitrugen. Das heißt aber auch umgekehrt, dass bei Verwendung des REP als Biomarker bei Präventionsstudien mit Calciumsupplementation die Ernährung der Patienten erfragt werden muss. Darüber hinaus zeigt sich, dass bei Personen mit erhöhtem Risiko für kolorektale Neoplasien eine Ernährungsberatung zusätzlich zu einer Calciumsupplementation sinnvoll ist.

 

Yang CY, Chiu HF, Cheng MF, Tsai SS, Hung CF, Lin MC.
Esophageal cancer mortality and total hardness levels in Taiwan's drinking water.
Environ Res. 1999 Nov;81(4):302-8.
 

Diese gematchte Fall-Kontroll-Studie aus Taiwan untersucht mögliche Zusammenhänge zwischen dem Risiko für ein Ösophaguskarzinom und der Härte des Trinkwassers. 2084 Todesfälle an Ösophaguskarzinom bei Bewohnern Taiwans von 1987 bis 1996 wurden mit anderen Todesursachen verglichen (2084 Kontrollen), und der Härtegrad des verwendeten Trinkwassers wurde überprüft. Die Ergebnisse zeigen, dass das Risiko, an einem Ösophaguskarzinom zu sterben, bei Verwendung von weichem Wasser um 42 % erhöht ist im Vergleich zu hartem Wasser (adjustierte Odds Ratio 1,42).