Forschung und WissenschaftCalciumKnochen, Osteoporose

 

Aus Forschung & Wissenschaft

Calcium

 

Knochen, Osteoporose

Calcium stellt in Form von Calciumhydroxylapatit zusammen mit anorganischem Phosphat die Hauptmasse der anorganischen Knochensubstanz. Dementsprechend wird bei längerfristig zu geringer Calciumzufuhr nicht ausreichend Calcium in den Knochen eingelagert bzw. wieder aus dem Skelett herausgelöst, denn die Calciumkonzentration im Serum wird durch Parathormon und Calcitonin in sehr engen Grenzen konstant gehalten. Bei einer Osteoporose liegen eine zu niedrige Knochenmasse - anorganischer Knochenanteil - und zusätzliche strukturelle Veränderungen des Knochens vor. Folgen sind erhöhte Knochenbrüchigkeit und Frakturgefährdung. Dabei wird gemäß der WHO-Einteilung von 1994 von einer Osteoporose gesprochen, wenn die Knochendichte gesunder, prämenopausaler Frauen um 2,5 Standardabweichungen oder mehr unterschritten wird. Klinische Befunde werden bei dieser Definition allerdings nicht berücksichtigt.